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Internet-Checkliste für AI Photo Booths: WiFi, 4G-Backup und Venue-Tests

AI PhotoBooth··3 Min. Lesezeit

Eine AI Photo Booth braucht eine stabile Internetverbindung, weil die AI-Generierung in der Cloud läuft. Dafür braucht man kein Enterprise-Netzwerk, aber Planung.

Die meisten Probleme beginnen mit der Annahme: “Die Location hat WiFi, also passt es.”

Venue-WiFi kann in einem leeren Raum funktionieren und scheitern, sobald hunderte Gäste ankommen. Eine kurze Checkliste verhindert das.

Was die Verbindung leisten muss

Die Verbindung muss drei Dinge ermöglichen:

  • Gästefoto hochladen
  • AI-Generierung anfragen
  • Finales Bild oder Galerie-Link ausliefern

Für viele Events reicht ein stabiler 4G- oder 5G-Hotspot. Konstanz ist wichtiger als Maximalgeschwindigkeit. Eine langsamere stabile Verbindung ist besser als eine schnelle, die ausfällt.

Praktische Mindestwerte

Anforderung Zielwert
Download 10 Mbps oder mehr
Upload 5 Mbps oder mehr
Latenz Möglichst unter 150 ms
Paketverlust Nahe 0%
Backup Separater 4G/5G-Hotspot
Strom Ladegerät oder Powerbank

Wenn Sie mehrere Kiosks nutzen, testen Sie jeden einzeln. Ein guter Speedtest auf einem Gerät garantiert nicht, dass alle Geräte funktionieren.

Checkliste vor dem Event

Einige Tage vorher:

  1. Fragen Sie nach einem dedizierten WiFi-Netz.
  2. Bestätigen Sie Netzwerkname und Passwort.
  3. Prüfen Sie, ob es ein Captive Portal gibt.
  4. Fragen Sie, ob Uploads oder Cloud-Dienste blockiert sind.
  5. Testen Sie eine komplette Generierung auf dem Eventgerät.
  6. Testen Sie QR-Auslieferung auf einem Smartphone mit Mobilfunk.
  7. Bereiten Sie möglichst einen Hotspot eines anderen Anbieters vor.
  8. Packen Sie Kabel und Powerbanks ein.

Captive Portals sind ein häufiger Stolperstein. Der Kiosk kann als verbunden erscheinen, hat aber erst Internet, wenn jemand im Browser Bedingungen akzeptiert.

Test vor Ort

Machen Sie nicht nur einen Speedtest. Testen Sie den kompletten Ablauf:

  • Kameraaufnahme
  • AI-Generierung
  • QR-Auslieferung
  • E-Mail-Auslieferung, falls aktiviert
  • Galerie-Link
  • Dashboard-Zugriff
  • Credits oder Zahlung, falls relevant

Wiederholen Sie den Test am exakten Booth-Standort. WiFi kann im Technikraum stark und auf der Eventfläche schwach sein.

Auf volle Netzwerke vorbereiten

Eventnetzwerke werden oft schlechter, sobald die Türen öffnen. Gäste, Aussteller und Produktion nutzen dieselbe Infrastruktur.

Reduzieren Sie Risiko:

  • Dediziertes Netz verwenden, wenn möglich
  • Hotspot nahe der Booth platzieren
  • Router nicht in Metallstrukturen verstecken
  • Zweite SIM oder Smartphone bereithalten
  • Unnötige Downloads am Kiosk deaktivieren
  • Erneut testen, wenn der Raum voll ist

Wenn das WiFi instabil wird, wechseln Sie früh zum Hotspot. Warten Sie nicht, bis die Schlange lang ist.

Was Sie der Location sagen sollten

Senden Sie eine einfache Nachricht:

“Wir betreiben eine AI Photo Booth, die Gästefotos zur Cloud-Verarbeitung hochlädt und Bilder per QR-Code oder E-Mail ausliefert. Wir benötigen stabiles Internet am Booth-Standort, ohne Captive Portal nach dem ersten Login und ohne Blockierung von normalem HTTPS-Traffic.”

Bitten Sie außerdem um einen Technik-Kontakt am Eventtag und um Erlaubnis für den eigenen Hotspot.

Fallback-Plan

Wenn WiFi ausfällt:

  1. Zum Hotspot wechseln.
  2. Eine Testgenerierung durchführen.
  3. QR-Auslieferung aktiv lassen.
  4. E-Mail pausieren, wenn sie bremst.
  5. Team informieren, dass Backup aktiv ist.

Wenn alles Internet ausfällt, pausieren Sie die Booth lieber, als eine schlechte Erfahrung zu erzeugen. Starten Sie erst nach einem erfolgreichen Kompletttest neu.

Fazit

Internet ist nicht der schwierigste Teil einer AI Photo Booth, aber einer der am leichtesten unterschätzten.

Testen Sie den echten Ablauf, bringen Sie einen Backup-Hotspot mit und planen Sie den Netzwerkwechsel. Wenige Minuten Vorbereitung vermeiden langsame Generierungen, fehlgeschlagene Lieferungen und frustrierte Gäste.